Presse

„Hubertus Siegert stellt Verbindungen zwischen Tätern und Hinterbliebenen her, er ist weit mehr als nur Beobachter. Er zeichnet starke Bilder, fängt ­beklemmende ­Momente der Stille ein und porträtiert so die Beteiligten dreier Morde, die endlich damit abschließen wollen. Am Ende kann man das Innenleben von Tätern und ­Opfern erahnen.“
Zitty, Johann Voigt

„Aufwühlender Film, der unsere Vorstellung von Schuld und Sühne in Frage stellt. Packend!“
TV Movie Digital

„Siegert sucht nach den Gefühlszuständen jenseits von Strafe und Vergeltung, beobachtet, wie sich die Hinterbliebenen langsam mit der direkten Konfrontation mit dem Täter auseinandersetzen. Siegert hat sich für den – einzig richtigen – Weg der distanzierenden Beobachtung entschieden.“
Badische Zeitung 

„In einer der erschütterndsten Szenen schildert sie [Lisa], wie sie hin- und hergerissen ist zwischen Hass und Vergebung. Der Hass ist ihr Dämon, er hetzt und würgt sie, und wenn Lisa dem Mörder ihres Bruders vergeben würde, dann hätte ihre Seele endlich Ruh. Nein, fällt sich diese großartige junge Frau selbst ins Wort, das wäre ein Tauschhandel, eine billige Ökonomie des Verzeihens, mit der sie ihren Bruder verraten würde.“
DIE ZEIT